Das mudac würdigt Edouard Chapallaz, eine der prägenden Persönlichkeiten der Schweizer und europäischen Keramikkunst des 20. Jahrhunderts.
Das mudac würdigt Edouard Chapallaz, eine der prägenden Persönlichkeiten der Schweizer und europäischen Keramikkunst des 20. Jahrhunderts.
Die Ausstellung vereint eine außergewöhnliche Auswahl von Werken aus der Sammlung des Museums und eröffnet einen neuen Blick auf einen Künstler, dessen unermüdlicher Experimentiergeist die Beziehung zwischen Form, Material und Feuer grundlegend verändert hat.
Als Meister des Steinzeugs und der Glasuren entwickelte Chapallaz ein charakteristisches Werk, das tief in der Erde und den Landschaften verwurzelt ist, die ihn umgaben. Über ihre eindrucksvolle Schönheit hinaus zeugen seine Keramiken von Entschleunigung, einer aufmerksamen Auseinandersetzung mit Materialien und einem tiefen Respekt für natürliche Prozesse.
Präsentiert im Le Carré, dem neuen Ausstellungsraum des mudac, unterstreicht dieses Projekt die anhaltende Aktualität von Chapallaz’ Schaffen, dessen stille Zurückhaltung nur von seiner Ausdruckskraft übertroffen wird. Die Ausstellung würdigt einen Künstler, der die Keramik nicht nur zu einer Kunstform machte, sondern auch zu einer Art des Denkens, Fühlens und des In-der-Welt-Seins.
Le carré
Le carré, der neue Ausstellungsraum des mudac, erstreckt sich über eine Fläche von etwa 90 m². Es bietet dem Museum mehr Flexibilität und ermöglicht es ihm, über seine gross angelegten Ausstellungen hinaus, die lange Vorbereitungszeiten erfordern, schnell auf aktuelle Themen reagieren, Werke aus seiner Sammlung präsentieren, externe Projekte beherbergen oder auch intimere Formate konzipieren kann. Le carré ist als echtes Experimentierlabor konzipiert und ermöglicht es dem mudac, zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen und gleichzeitig seine Forschungsarbeit rund um die Archives du Design Romand fortzusetzen.
| Kurator | Marco Costantini |
| Wissenschaftliche Mitarbeit | Rafaël Santianez |
| Szenografie | Magali Conus |
| Grafische Gestaltung | Chris Gautschi |