Isao Taka­hata Retro­spek­tive: Der Geist von Ghibli

Ciné­ma­thèque suisse

Die größten Werke des Animationsfilmers Isao Takahata, Mitbegründer des Studio Ghibli.

Die Ciné­ma­thèque suisse widmet in Zusam­me­n­a­r­beit mit dem mudac eine außer­ge­wöhn­li­che Film­reihe Isao Taka­hata, einer prägen­den Figur des japa­ni­schen Anima­ti­ons­films und Mitbe­grün­der des Studio Ghibli. Unter dem Titel Isao Taka­hata Retro­spek­tive: Der Geist von Ghibli rückt diese Programm­reihe ein zutiefst huma­nis­ti­sches Werk in den Mittel­punkt, in dem der Zeichentrick zu einer eigen­stän­di­gen filmi­schen Spra­che wird, die sowohl die Schön­heit des Alltags als auch sozi­ale und histo­ri­sche Reali­tä­ten einfängt.

Von Heidi über das erschüt­ternde Die letz­ten Glüh­würm­chen bis hin zu Pom Poko und Die Legende der Prin­zes­sin Kaguya bietet dieses Programm eine Reise durch fünf Jahr­zehnte krea­ti­ven Schaf­fens. Es zeigt die Einzig­ar­tig­keit eines Regis­seurs, der die Formen der Anima­tion immer wieder neu erfun­den hat – im stän­di­gen Dialog mit seinem Wegge­fähr­ten Hayao Miyaz­aki – und so ein Kino geschaf­fen hat, das zugleich poetisch, poli­tisch und univer­sell ist.

Zur Eröff­nung der Reihe veran­stal­tet die Ciné­ma­thèque suisse in Zusam­me­n­a­r­beit mit dem mudac einen beson­de­ren Abend im Capi­tole mit der Vorfüh­rung von Pom Poko (1994), präsen­tiert von Marco Costan­tini, Direk­tor des mudac.