HELGA 2026 – Love Story
Freitag, 16. Oktober 2026
Schweizer Fachtreffen für Szenografie und Kommunikation im Raum
Preise
| Fachperson | 55 CHF |
| Student·in, Alumni | 15 CHF |
| Patenschaft (1 Eintritt + 1 Eintritt Studierende) |
70 CHF |
| Pionier (1 Eintritt + Unterstützung für HELGA) |
95 CHF |
| Mitglied ICOM | 45 CHF |
Thema: Love Story – Berufliche Beziehungen, kreative Spannungen und fruchtbare Allianzen
Hinter jeder Ausstellung, jeder räumlichen Intervention und jeder szenografischen Erzählung verbirgt sich eine Geschichte menschlicher Beziehungen. Dialoge, die manchmal mühelos verlaufen, manchmal von Spannungen geprägt sind. Verhandlungen, Kompromisse, gemeinsame Begeisterung und produktive Meinungsverschiedenheiten. Geschichten, die durch Vertrauen, Missverständnisse, feine Übereinstimmungen und kreative Reibungen geformt werden.
Für die Ausgabe 2026 lädt HELGA, organisiert von mudac und der HEAD – Genève, dazu ein, jene beruflichen "Liebesgeschichten" zu erkunden, die die Praxis der Szenografie prägen: die Beziehungen zwischen Szenograf:innen, Kurator:innen, Designer:innen, Institutionen, Künstler:innen, Auftraggeber:innen und Produktionsteams.
Eine Ausstellung zu gestalten bedeutet vor allem, eine Beziehung aufzubauen, die auf Zuhören, Interpretation, Übersetzung und Projektion beruht. Eine Beziehung, in der sich kuratorische Visionen, räumliche Ambitionen, institutionelle Rahmenbedingungen, budgetäre Anforderungen und technische Realitäten eng miteinander verweben. Eine Beziehung, in der jede beteiligte Person ihren Platz finden, ihren Handlungsspielraum aushandeln, ihre Überzeugungen vertreten und zugleich offen für andere Perspektiven bleiben muss.
Zwischen Leidenschaft und Frustration, Komplizenschaft und Konflikt werden diese Kooperationen zu echten beruflichen Liebesgeschichten: manchmal ideal, manchmal schwierig, oft komplex, aber immer prägend. Sie beeinflussen tiefgreifend die kreativen Prozesse, die daraus entstehenden räumlichen Formen und die Erzählungen, die dem Publikum letztlich vermittelt werden.
HELGA 2026 lädt dazu ein, über die Beziehungsdynamiken nachzudenken, die unsere Berufe prägen:
- Dialoge zwischen Kurator:innen und Szenograf:innen
- Fragen von Macht und Verantwortung
- Spannungen zwischen Inhalt und Form
- Reibungen zwischen kreativer Freiheit und institutionellen Rahmenbedingungen
- Das fragile Gleichgewicht zwischen Wunsch, Engagement und wirtschaftlichen Realitäten
Durch Vorträge, Diskussionen, partizipative Formate und informelle Austauschmomente möchte dieses Treffen einen kollektiven Raum für Reflexion schaffen: über die Bedingungen, unter denen unsere Projekte entstehen, und über die zutiefst menschliche Dimension unserer beruflichen Praxis.
Über HELGA
HELGA wurde 2012 als Austauschformat für die Schweizer Szenografie gegründet und hat sich seither als Diskussionsforum und wichtiger Treffpunkt für Fachpersonen aus den Bereichen Szenografie und Kommunikation im Raum etabliert.
Nach Stationen in Luzern (2012–2014), Zürich (2015–2017), Basel (2018–2021) und erneut Luzern (2022–2024) findet HELGA zum ersten Mal in der Westschweiz statt. Gastgeber von 2025 bis 2027 ist das mudac in Lausanne, das damit die Bedeutung der Szenografie für seine eigene Ausstellungstätigkeit hervorheben und den Austausch zwischen Fachpersonen über Sprachgrenzen hinweg fördern möchte.
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